Prinzipientreue

Der Buddha lehrt: »Den Zorn durch Nachsicht, Bosheit durch Verzeih'n besiege, Durch Gebelust den Geiz, durch Wahrheitswort die Lüge!« Wann immer wir danach streben, ohne Rücksicht auf Verluste, den Sieg zu erringen, dann verlieren wir unsere Prinzipien. Verlieren wir unsere Prinzipien, verlieren wir uns selbst. Ajahn Jayasāro Artwork by Shitou 石头

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Herzensgärtnerei

Gute Dinge im Garten wachsen üppig, wenn der Gärtner fleissig daran arbeitet, den Garten frei von Unkraut zu halten. Unser Herz gleicht einem Garten. Tugendhafte Qualitäten werden dann gut in unserem Herzen gedeihen und blühen, wenn wir uns unermüdlich darum bemühen, es frei vom Unkraut der Geistestrübungen zu halten. Ajahn Jayasāro

Perspektivenwechsel

Meditation gibt uns eine Perspektive. Manchmal, wenn unser Geist ruhig und gesammelt wird, erkennt man plötzlich, dass ein Problem, über das wir uns so sehr Sorgen machten, eigentlich nur eine sehr geringfügige Sache ist. Zu anderen Zeiten realisiert man, dass ein kleines Problemchen, welches wir schon eine ganze Weile ignorieren, potentiell ein sehr ernstes sein... Weiterlesen →

Essenz der Verbeugung

Es gibt viele Arten sich zu verbeugen. Aber für mich liegt die Essenz der Verbeugung in der Berührung von der Stirn mit dem Boden. Welch ein wunderbares Gefühl das ist! Unser Identitätsgefühl ist so stark mit unserem Gesicht verbunden, also mit den Akten des Sehens, Hörens, Fühlens und Riechens, welche sich alle im Kopfbereich abspielen.... Weiterlesen →

Im kühlenden Schatten des Bodhi-Baums

Nachdem die Thais an bestimmten kulturellen Feiertagen von ihren Familienälteren und Lehrern, Segnungen und gute Wünsche erhalten haben, wie beispielsweise zum Thailändischen Neujahrsfest, sagen sie oftmals als Antwort: »Mögest du weiterhin der Schatten eines Bodhi-Baumes, der Schatten eines Banyan-Baumes sein, für alle von uns, für eine lange, lange Zeit.« Der Buddha betrachtete ein langes Leben... Weiterlesen →

Gute Aussichten mit Einsichten

Wahre positive Veränderungen erscheinen nicht einfach in unserem Leben, nur weil wir sie uns wünschen. Sollten wir nicht verstehen, welche Rolle unsere eigenen Verblendungen bei den Fehlern der Vergangenheit spielten, sind wir dazu verdammt, genau diese Fehler immer und immer wieder zu tun. Nur durch die Entwicklung von Einsicht in die Art und Weise wie... Weiterlesen →

Achtsamkeit auf Prinzipien

Es wurde herausgefunden, dass Leute in einem Raum viel ehrlicher werden, wenn sich ein Foto mit einem paar Augen an der Wand befindet. Leuten, die nicht widerstehen können, ungesundes Essen zu konsumieren, wurde geholfen, indem man ihnen die Bedingung auferlegt, in einen Spiegel zu schauen, während sie ihr Essen auswählen. Leute, die bei ihrer Steuererklärung... Weiterlesen →

Buddhas Forschungsfragen

Eines der Mittel, die uns der Buddha lehrt, die falschen Vorstellungen von einem Selbst zu durchschauen, ist den Menschen in die fünf Aggregate (khanda) zu unterteilen. Er ermutigt uns, unser Erleben zu untersuchen, um zu sehen, wie die Vorstellung von einem Selbst immer auf einer Identifikation mit einem oder mehreren dieser selbstlosen Aggregate basiert. Hier... Weiterlesen →

Ist Meditieren egoistisch?

Meditation offenbart uns, wie unser Leiden durch geistige Verblendungen verursacht wird. Dabei lernen wir, diese Verblendungen zu erkennen; wie wir uns vor ihnen schützen; und falls sie unsere Verteidigungslinien durchbrochen haben, wie wir am effektivsten mit ihnen umgehen können. Während sich unser persönliches Leiden verringert, werden wir für andere um uns herum immer angenehmer. Die... Weiterlesen →

Unendliche Einatmung

Nach jedem Zusammenkommen gibt es einen Abschied. Nach jedem »Hallo«, ein »Mach's gut«. Das ist die Natur der Dinge. Ajahn Cha sagte einmal, falls wir mit dieser Wahrheit keinen Frieden schließen können, wäre das, wie eine ewige Einatmung zu wollen und dann traurig zu sein, wenn ausgeatmet werden muss. Ajahn Jayasāro

Sehnsucht nach wahrem Glück

Mit der Welt an sich ist nichts verkehrt. Unser Problem ist nur, dass wir unrealistische Vorstellungen von ihr haben. Die Welt ist von Natur aus instabil und unbeständig. Wir aber wollen ein Glück, dass stabil und beständig ist. Suchen wir dieses stabile und beständige Glück dort, wo es nicht zu finden ist, ist Leiden vorprogrammiert.... Weiterlesen →

Ausprobieren, irren, lernen

Dhamma zu praktizieren verlangt von uns, Dinge auszuprobieren und Fehler zu machen. Man lernt am besten, wenn man Dinge ausprobiert und dann schaut, was funktioniert. Jeder Fehler gibt uns wichtige Informationen, die wir nutzen können, um die Qualität unserer Bemühungen zu verbessern. Können wir die Fehler mehr als nützliches Feedback betrachten, als ein Beweis dafür,... Weiterlesen →

Glauben im Glaubenswandel

Wandel, über den wir keine Kontrolle haben, macht uns Angst. Für gewöhnlich reagieren wir darauf mit der Suche nach etwas nicht wandelbarem. Dogmen, wie wir sie in heiligen Schriften festgehalten finden, scheinen dies zu bieten. In Zeiten rasenden und Besorgnis erregenden Wandels sehen wir fundamentalistische Religionen auf dem Vormarsch. Aberglaube und Vorurteile infizieren Menschen wie... Weiterlesen →

Nein…Nicht wirklich…Aber…Und

Während der dreimonatigen Regenzeitklausur der Mönche und Nonnen versuchen sich Laienbuddhisten oftmals in der strikteren Befolgung ihrer Ethikregeln. Erfolge aber variieren. Unter denen, die scheitern, können drei Reaktionsweisen beobachtet werden. Diese können uns reichlich Aufschluss über die Mechanismen unseres Geistes geben, wie sie funktionieren, wenn wir unsere gefassten Gelübde oder Entschlüsse nicht einhalten können: a)... Weiterlesen →

Rede der großen Heiligen

Training in Rechter Rede ist eine unserer wichtigsten Übungen im täglichen Leben. Wir sollten versuchen, solche Rede zu entfalten, die: 1) wahr, 2) von Nutzen, 3) zur rechten Zeit gesprochen, 4) voller Wohlwollen, 5) und höflich ist. Dies sind die fünf Merkmale der Rede der großen Heiligen. Ajahn Jayasāro

Sei ein Geschenk für die Welt

Der Buddha sagt, diejenigen, die törichtes Verhalten aufgeben und sich selbst dem Pfad der Weisheit und des Mitgefühls widmen, die Welt erleuchten, wie wenn der Vollmond strahlend hinter Wolken zu Vorschein tritt. Durch unser eigenes Leben anderen die menschliche Möglichkeit und Fähigkeit aufzuzeigen, wahre und positive Veränderungen im Leben zu unternehmen, ist ein wunderbares Geschenk... Weiterlesen →

Wie kann man da nicht vergeben

Im Samyutta Nikāya sagt der Buddha: "Unbekannten Anfangs, ihr Bhikkhus, ist dieser Umlauf der Geburten; nicht kennt man einen ersten Beginn bei den Wesen, die, in dem Hemmnis des Nichtwissens, in der Fessel des Durstes gefangen, (von Geburt zu Geburt) umherwandern und umherlaufen. Nicht ist, ihr Bhikkhus, ein Wesen zu finden, das nicht früher einmal... Weiterlesen →

Der Pfad zum Todlosen

Nachlässig zu sein bedeutet, diejenigen Dinge zu vernachlässigen, die wahrhaftig unser Leben stärken, und jenen Dingen Zeit und Beachtung zu schenken, die unsere Energie aufbrauchen und uns aufgewühlt und depressiv machen. Der Buddha sagte: "Strebsamkeit ist der Pfad zum Todlosen; Nachlässigkeit ist der Pfad zum Tod. Gewahr dieses Unterschieds, die Weisen leben in Strebsamkeit, dem... Weiterlesen →

Qual der Wahl

Im Leben keine Wahlmöglichkeiten zu haben ist bedrückend. Aber zu viele zu haben, kann uns lähmen. Sind die Wahlmöglichkeiten oder Alternativen aus denen wir uns entscheiden können, zu zahlreich, kann es sein, dass wir aus Angst, die falsche Entscheidung zu tätigen oder nicht die allerbeste Wahl treffen zu können, wir uns schlussendlich für überhaupt nichts... Weiterlesen →

Geistes Kind

Erziehe deinen Geist, als würdest du ein Kind erziehen: mit großer Geduld, Intelligenz, und Liebe. Verhält sich ein Kind schlecht oder durchaus dumm, werden gute Eltern nicht ärgerlich, noch panisch, oder entmutigt. Das einzige Interesse der Eltern liegt im Wohle des Kindes. Zu manchen Zeiten müssen die Eltern streng sein, selbst wenn es das Kind... Weiterlesen →

Schlüssel zur Befreiung

Wer in einem Sack Chillischoten nach Süßem sucht, wird nur Enttäuschung ernten. Wer einen verlorenen Schlüssel eher an einem leicht zu durchsuchenden Ort sucht als dort, wo er verloren ging, wird ihn wohl nicht finden. Unbeständige Freuden können uns niemals ein dauerndes Glück verschaffen, ein Glück, nachdem sich unser Herz so sehnt. Einzig und allein... Weiterlesen →

Kontinuität

Meditation gleicht dem Aneinanderreiben zweier Stöcke zum Feuermachen. Um erfolgreich zu sein, benötigt man eine Menge Geduld. Desweiteren braucht man Beständigkeit und Ausdauer. Wahrscheinlich beginnt man mit großem Enthusiasmus, aber der hält nicht lange an. Falls du anfängst dich müde, gelangweilt oder entmutigt zu fühlen, dann verstehe bitte, dass du nicht einfach für eine Weile,... Weiterlesen →

Die Steuer der Natur

Die meisten Dinge, die wir kaufen, enthalten eine Steuer, die beim Kauf mitgezahlt werden muss. Manchmal ist die Steuer hoch und macht das Objekt viel teurer. Aber wenn wir dieses Objekt nur stark genug haben wollen, werden wir es trotzdem kaufen. Auch die Natur erhebt ihre Steuern. Aber die Steuern der Natur werden normalerweise erst... Weiterlesen →

Gefühl vs. Realität

Oftmals verwechseln wir unsere Gefühle mit der Realität um uns herum. Wir sagen: »Das ist langweilig», wenn wir eigentlich meinen: »Ich fühle mich gelangweilt«, oder »Das ist deprimierend« wenn wir eigentlich meinen »Ich fühle mich deprimiert«. Aber wenn bestimmte Situation in Wirklichkeit langweilig wären, dann würde jeder bei ihnen gelangweilt sein. Aber einige Menschen sind... Weiterlesen →

Abreibung fürs Ego

Steine auf dem Berggipfel sind schroff und scharfkantig, da sie von niemandem gestört werden. Steine in einem Flussbett sind glatt und schön, weil das Wasser sie immer und immer wieder aneinander reiben lässt. Mit anderen zusammen zu leben, mag wohl nicht so friedlich sein, wie alleine zu leben, aber es vermag unsere rauen Seiten glatt... Weiterlesen →

Beobachtungsgeschick: Detektiv deiner Emotionen

Wovon auch immer wir uns bedrückt oder niedergeschlagen fühlen, wovor auch immer wir Angst haben, die Erfahrung von Angst oder Furcht an sich bleibt konstant: ein Ablaufschema physischer und mentaler Phänomene, die entstehen und vergehen im gegenwärtigen Moment. Führe deine Aufmerksamkeit weg vom Auslöser der Emotion und den Inhalten deiner Gedanken, und schaue dir die... Weiterlesen →

Wahre Integrität

Eine Frau brachte einmal ihren Sohn, zu Mahatma Gandhi. Sie sagte: »Ich mache mir große Sorgen um meinen Sohn. Er ist süchtig nach Süßigkeiten. Er wird immer fetter und sieht ungesund aus. Mahatma Gandhi sagte, er wäre bereit zu helfen, wenn sie in drei Wochen wieder kämen. Nach 3 Wochen kamen Mutter und Sohn erneut.... Weiterlesen →

Achtsamkeit auf Metaphern

Metaphern sind mächtig. Sie sind von großer Überzeugungskraft. Buddhas Lehre begann mit der Metapher des Pfades und in all den darauffolgenden Jahren seiner Lehrtätigkeit benutzte er viele weitere Gleichnisse und Metaphern mit großer Geschicklichkeit. Aber Metaphern benutzt von nicht so weisen Menschen können gefährlich werden. Oftmals vergessen wir, dass Metaphern nicht die Wahrheit einer Behauptung... Weiterlesen →

Geschickte Unzufriedenheit

Der Buddha lehrt uns beides, zufrieden und unzufrieden zu sein. Er lehrt uns, zufrieden zu sein mit der Menge und Qualität unserer materiellen Besitztümer, die uns am besten in der Praxis des Dhamma unterstützen. Wir sollten es nicht erlauben, dass das Anhäufen von Reichtum uns von unserem spirituellen Ziel ablenkt. Gleichzeitig lehrt uns der Buddha... Weiterlesen →

Angst, du warst geseh’n!

Es gibt viele Geschichten in den Suttas, in denen Māra, »der Böse«, sich auf verschiedene Weisen verkleidet, um den Buddha zu versuchen. Der Buddha aber fällt niemals darauf rein. In allen Fällen sagt er lediglich »Ich sehe dich, Māra«, worauf Māra enttäuscht von dannen zieht. Diese Geschichten lehren uns, dass unser größter Schutz im Leben... Weiterlesen →

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