Von Hunden, Löwen und schlauen Meditierenden

Einer der großen Meister zog einmal einen Vergleich zwischen Hunden und Löwen. Er sagte, wenn jemand einen Stein nach einem Hund werfe, wird der Hund sofort den Stein attackieren. Wenn jedoch jemand so dumm sein sollte, und einen Stein nach einem Löwen zu werfen, wird der Löwe den Stein ignorieren und direkt den Werfer angreifen.... weiterlesen →

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Windschutz

Eine Kerzenflamme im Wind flackert unstet. Jenes Kerzenlicht eignet sich nicht, um darin Arbeiten zu verrichten. Unser Geist gleicht einer Kerzenflamme. Nur wenn er vom Wind der aufwühlenden Gedanken und negativen Emotionen geschützt ist, kann er ein Licht schaffen, hell und still genug, darin die Weisheitsarbeit der Wirklichkeitssuntersuchung durchzuführen. Ajahn Jayasāro Artwork by 石头 Shitou

Der Elefant und der Welpe

Stell dir einen riesigen Elefanten vor, der hinunter schaut und einen kleinen Hundewelpen erblickt, der gerade dabei ist, seinen Fuß zu beißen und ihn in voller Rage anzubellen. Der Elefant aber spürt keinen Schmerz. Er würde den kleinen Welpen, obwohl er solch eine Aggressivität an den Tag legt, wohl eher als putzig und süß ansehen.... weiterlesen →

Neid und Eifersucht – Erzfeinde des Glücks

Wir werden neidisch, wenn wir etwas genießen wollen, das gerade jemand anderes genießt. Wir denken, wenn wir nur diese Sache hätten, dieses Erlebnis, diese Beziehung, dann würden wir wahrhaftig glücklich sein. Wir werden eifersüchtig, wenn wir darüber verärgert sind, das jemand anderes gerade etwas genießen darf, was wir gerne genießen möchten, oder - noch schmerzvoller... weiterlesen →

Selbstbild: Leeres Haus, entspannter Hund

Ende letzten Jahres, als ich durch einige der entlegensten Dörfer der Provinz Bihar im Nordosten Indiens wanderte, war ich von den Hunden dort ziemlich überrascht. Normalerweise sind Hunde in entlegenen Gegenden darauf trainiert, argwöhnisch gegenüber Fremden zu sein und laut zu bellen, wenn eine unbekannte Person sich dem Haus des Herrchens nähert. Aber diese Hunde... weiterlesen →

Sehe was, mit dem du was siehst

Der Meister fragte einmal seinen Schüler, ihm alles zu beschreiben, was er vor sich sehe. Daraufhin beschrieb der Schüler mit äußerster Detailtreue die Berge, die Bäume, die Bäche, den Himmel, die Wolken. Der Meister aber war nicht zufrieden. Woraufhin der Schüler noch mehr ins Detail ging. Er beschrieb die Bewegung der Blätter, als die Bergbrise... weiterlesen →

Prahlsucht

Der Buddha lehrt uns, dass das Verlangen anzugeben, zu protzen oder zu prahlen, indem wir versuchen, die Wahrnehmung anderer Leute auf uns zu verbessern oder zu manipulieren, eine geistige Verblendung darstellt. Heutzutage geben die sozialen Medien dieser Prahlsucht einen riesigen Aufschwung. Die Prahlerei nun als »Teilen« zu bezeichnen, macht sie nicht weniger Prahlerei. Genauso macht... weiterlesen →

Weshalb verbeugen?

Selbst mit Lehrern, die sich so gut um uns kümmern und uns mit so vielen weisen Belehrungen Hilfe schenken, finden wir den Fortschritt auf dem Dhamma-Pfad langsam und schwierig. Wieviel schwieriger würde es wohl für uns ohne Lehrer sein! Und wie wunderbar und erstaunlich, dass der Buddha die höchste vollkommene Erleuchtung ganz durch sich alleine... weiterlesen →

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